Besser
– nicht mehr!
Wenn
das materielle Wachstum an Grenzen stößt, ist bei der Lebensqualität
noch viel möglich. Und das Gute daran - das ist es, worauf es im Leben
letztlich ankommt. Zufrieden leben in einer fairen und gerechten Welt,
gestalten können, respektiert werden. Es
gibt mehrfach die Erkenntnis, dass die Lebenszufriedenheit der Menschen
in den entwickelten (?) Volkswirtschaften nicht gestiegen ist, auch wenn
sich das Bruttoinlandsprodukt vervielfacht hat. Und, dass die Menschen
vieler Völker mit geringerem BIP pro Kopf zufriedener sind, als die
Menschen reicher Staaten. Und auch, dass je reicher Staaten sind, die
Kluft zwischen Arm und Reich größer wird. Und – was letztlich unumstößlich
ist, dass jedem Wachstum natürliche Grenzen gesetzt sind. Wesentlich
ist daher der Anteil vom BIP, welcher zur Lebensqualität beiträgt. Es geht um
Qualität und weniger um Quantität. Es geht um sinnvolle Arbeit.
Arbeitsleistungen, welche die Lebensqualität nicht erhöhen sind ohne
Wert. Dabei bedeutet besser machen auch, es effektiver, fairer,
gerechter, intelligenter, lieber, maßvoller, nachhaltiger,
respektvoller tun. Daher
stellen sich die Fragen: Wie, womit entsteht das BIP und was wird damit
gemacht? Was
machen der Staat mit den Steuern, die Betriebe mit den Gewinnen und die
privaten Haushalte mit dem Einkommen? Der
Lebensqualität würde es gut tun, wenn ...
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Da findet sich also genug Potenzial für weniger Stress, Ärger und Leid und für mehr Lebensqualität.
Und dazu braucht es nicht mehr Geld. > Vernunft - in Politik und Gesellschaft |
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Anständig, verantwortungsvoll und gewissenhaft handeln, Zusagen einhalten bzw. Erwartungen erfüllen oder übertreffen - das sind bestimmende Vorgehensweisen, sowohl für Qualität als auch für Moral. |
Ohne
Verlässlichkeit, Fairness und Gerechtigkeit, gibt es weder Qualität noch
Moral.
Schlechte
Qualität bedeutet, Vertrauen missachten und
Vertrauen enttäuschen ist unmoralisch. |
Wenn
alle die es könnten, machten - mehr zu geben, als zu nehmen,
keiner müsst´ sich dann noch schämen.
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Respekt - was letzten Endes wirklich zählt
Alt werden ist kein besonderes Verdienst. Im Regelfall geht es ganz ohne zutun – ein bisschen Glück vorausgesetzt. Allerdings - alt werden und dabei ein Leben lang wertschätzend und aufmerksam gegenüber anderen Personen, anderen Meinungen und Kulturen, zukünftigen Generationen und gegenüber allen Lebewesen und der Natur gewesen zu sein und mehr gegeben als genommen zu haben, das ist zum Niederknien bewundernswert. Und wem das auch noch gelungen ist, dem die Lebensgerechtigkeit nicht gerade verwöhnt hat – dann zählt das wohl mehr als alle Olympiasiege und Nobelpreise zusammen – und tausend Mal mehr als Gold und Geld. |
Doch wie viele können sich diesbezüglich guten Gewissens in den Spiegel schauen?
Offensichtlich zu wenige, so wie die Welt ist, wie sie ist. Bei manchen würde der Spiegel am liebsten zerbersten, wenn er das Lebenskonto von Selbstgefälligkeit, Verlogenheit, Gemeinheit, Maßlosigkeit, Raffgier und Stumpfsinnigkeit im Antlitz seines Gegenüber erblickt.
> Vernunft - in Politik und Gesellschaft |
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Es kann nicht falsch sein, das Menschenwerk an Klugheit und Fairness zu messen. Klug, wenn es langfristig betrachtet Nutzen bringt und fair, wenn es langfristig betrachtet gerecht (gegenüber allen Lebewesen, heute und in hundert Jahren) ist. Wenn also Klugheit und Fairness als Maßstab richtig sind, warum völlern dann die einen und die anderen verrecken, weil sie nichts zu essen haben? Warum werden die begrenzt vorhandenen Ressourcen vergeudet, wird die Umwelt zerstört, können Finanztransaktionsspekulanten die Welt in Geiselhaft nehmen, ...? |
Dafür sind nicht geheimnisvolle, böse Kräfte verantwortlich, es ist > Menschenwerk.
> Vernunft - in Politik und Gesellschaft > Wertorientierte Marktwirtschaft
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